Dienstag, 20. Dezember 2016

Dagegen anlieben!

Berlinlove



Heute gilt mehr denn je: Love is the answer! 


Als ich gestern nach dem Gute-Nacht-Geschichte-Vorlesen aus Mias Zimmer kam, hörte ich mein Handy klingeln und unser Festnetz und das Handy meines Mannes. Mein Mann nahm gerade den Anruf meiner besorgten Mutter entgegen, die sich erkundigte, ob wir alle sicher zu Hause seien. Mein erstes Gefühl war Panik. Mein Mann fasste kurz für mich zusammen, was passiert war. LKW raste über den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche - 6km von uns entfernt - im Herzen Berlins. Meiner Stadt...
Mir wurde speiübel vor Angst.
Wir schalteten den Fernseher an und sahen erste Bilder. Hörten erste Zahlen - 9 Tote, 50 Verletzte.
Als ich mein Handy zur Hand nahm, hatte ich unzählige Nachrichten. Anfragen per SMS, WhatsApp, Facebook und Instagram, ob es uns allen gut ginge.
Familie, Freunde, Bekannte, virtuelle Bekanntschaften,
 Kunden und sogar unsere Haustauschpartner aus den USA erkundigten sich nach uns. Das war ein sehr schönes Gefühl in diesem schrecklichen Moment. Es hat gemacht, dass ich mich trotz des schrecklichen Geschehens sicher und wohl gefühlt habe. Aufgefangen in einem Netz aus Freundschaft, Aufmerksamkeit und Liebe.

Heute Morgen bin ich nach einer unruhigen Nacht aufgewacht und hätte am liebsten meine Töchter hier zu Hause behalten und sie nicht in diese Welt hinausgeschickt. Aber wie ich heute auch schon auf Instagram schrieb:
Wir müssen weitermachen, unser Tagwerk weiter begehen und unsere Feste feiern. Wir dürfen uns unser freies Leben nicht von solchen intoleranten, kleingeistigen, feigen und brutalen Vollidioten einschränken lassen.
Ich drücke meine Familie heute ganz besonders fest und bin in Gedanken bei denen, die ihre Lieben leider nicht mehr in den Arm nehmen können oder mit lebensgefährlichen Verletzungen und Schmerzen kämpfen. 


Der Hass darf nicht gewinnen - ich liebe dagegen an!




Alles Liebe,

Imke


Donnerstag, 1. Dezember 2016

9 aus dem November

So schnell ist er auch schon wieder vorbei der November und es ist sooo viel passiert. Hier kommen meine 9 Lieblingsfotos von Instagram und ein paar Gedanken zum vergangenen Monat.

Der November begann für uns alle mit einem Paukenschlag - dem US-Präsidentschaftswahlsieg des schlechtfrisiertesten Despoten der Welt.  Ein Albtraum. Mehr will ich dazu hier nicht schreiben. Außer vielleicht, dass ich mit wachsamem Auge verfolge, was jetzt in den USA und auch hier in Europa passiert. Ich hoffe, das tut Ihr auch!

Und es starb der musikalische Held meiner Kindheit, Leonard Cohen. Ich - ein Kind der 70er - bin mit seiner Musik aufgewachsen. Eins meiner Lieblingslieder ist Suzanne. Was für eine Stimme. Wie merkwürdig, dass er - genau wie David Bowie - auch so kurz vor seinem Tod nach langer Pause ein neues Album veröffentlichte. 2016 ist echt ein merkwürdiges Jahr.

Ausserdem war ich auf der Blogst in Hamburg. Die Blogst ist eine jährliche Blogger-Konferenz und immer ein absolutes Highlight. Das liegt zum grössten Teil an den wunderbaren Menschen, die dort zusammenkommen. An dieser Stelle ein Hoch auf Clara und Ricarda, die Organisatorinnen und alle meine "Mädels". Ihr wisst wer ihr seid. Isch liebö Euch!
Hier gibt es Fotos.
Natürlich habe ich auch einiges mitgenommen von diesem Wochenende. Habe neue Anstösse bekommen zum Thema Zeitmanagement, Redaktionsplanung, habe etwas über den Superhelden in uns allen erfahren und obwohl ich eine "heavy userin" bin, noch neue Instagram Funktionen gelernt und noch vieles mehr.  Und am Rande gab es tolle Aktionen und eine prallvoll gefüllte Goodie-Bag. 
Danke daher auch an die Sponsoren:

Ansonsten war der November voller Termine: eine Runde Zahnarzt für alle, viele Geburtstage (unter anderem Mama, Mann und grosse Tochter), Kundentermine, Adventsvorbereitungen und viel Familiengedöns. Stichworte hier sind 'Krebs ist scheisse', Magen-Darm-Grippe und Pubertät auch... 


Hier nun also meine Lieblingsbilder, die für sich sprechen. Ins Lauxhaus haben wir es leider nur ein Wochenende geschafft. Aber das war sehr gemütlich.

Ich wünsche Euch einen schönen Dezember mit wenig Stress und vielen wertvollen Momenten.

Alles Liebe,
Imke


Donnerstag, 10. November 2016

LauxHaus Renovierung - Wintergarten Makeover, die Zweite

Na? Seid Ihr schon gespannt? Ich hatte Euch ja im letzten Post berichtet, dass wir die Fliesen im Wintergarten ausgetauscht haben. Wollt Ihr das Ergebnis sehen? Tadaa:


Ich bin sehr zufrieden. Der Wintergarten ist jetzt soviel wohnlicher, moderner und gemütlicher. Ich bin sehr froh, dass wir uns nicht mit dem alten Boden abgefunden haben.


Jetzt bleibt noch die Wand hinten im unteren Bild. Dort wo die Kissen liegen, soll noch ein Schuhregal angebaut werden. Für die Wand darüber habe ich die Muuto Dots gekauft, die noch angeschraubt werden müssen. Dann suche ich noch eine tolle Wanduhr für die Wand.





Ansonsten war herrliches Herbstwetter am Wochenende - wenn es nicht gerade geregnet hat. ;-) Der Fluss bietet uns egal bei welchem Wetter eine wunderschöne Kulisse.




Leider bin ich seit fast 2 Wochen ziemlich angekränkelt und hoffe, dass ich bis zum Wochenende fit bin, denn da fahre ich zur Blogst nach Hamburg. Jippieh!

Liebe Grüsse,
Imke



Donnerstag, 3. November 2016

LauxHaus Renovierung - Wintergarten Makeover

Die Renovierung unseres Bungalow geht weiter: 

Durch die ganze Reiserei diesen Sommer, ist die Renovierung vom LauxHaus etwas langsamer vorangegangen. Aber jetzt im Herbst, bringen wir das zu Ende, was wir im Frühjahr diesen Jahres begonnen haben.

Eigentlich hatten wir ja erwogen einen ganz neuen Wintergarten anzubauen. Aber nachdem wir einige Angebote eingeholt hatten, haben wir von dieser Idee Abschied genommen. Es ist leider unfassbar teuer einen Wintergarten in der Grösse (ca. 20qm) neu zu bauen. Wir fanden das unverhältnismässig für diesen kleinen Bungalow und haben stattdessen entschieden, dem was da ist ein Makeover zu verpassen.

Wenn Ihr nochmal daran erinnert wollt, wie es hier mal ausgesehen hat, könnt Ihr hier nochmal nachschauen und hier kommen ein paar Bilder von unterschiedlichen Stadien:

Bungalow im August 2014

So wie oben sah es im August 2014 aus, direkt  nachdem wir das Haus gekauft hatten. Noch mit dem Originalmobiliar der Voreigentümer. Nice! Wir haben dann versucht, erstmal das Beste draus zu machen und einen Großteil der Möbel gegen ein paar moderne ausgetauscht. 

Der Wintergarten im April 2015

Das ging erstmal ganz gut. War aber keine endgültige Lösung. 
Im März diesen Jahres habe ich dann einfach mal an einer Seite die hässliche Sprelacart-Verkleidung abgeschraubt, um zu sehen, was darunter ist. Zum Vorschein kam die Original-Außenwand des Bungalows, eine solide Holzlattung. Ta-daa!

Wir entschieden, dass wir diese auf jeden Fall weitestgehend freilegen wollten, so wie wir es auch an der Aussenfassade vorhatten. Da dort, wo der Wintergarten jetzt steht, ursprünglich mal eine Terrasse war, war die Wand in dem Foto unten mal die vordere Aussenfassade des Bungalows. Das erklärt auch die Jalousien, die vor den Fenstern und der Tür angebracht waren. Diese waren nicht nur überflüssig, sondern auch ziemlich hässlich. Also weg damit.

Im März 2016 rücken wir den Sprelacart Platten zu Leibe

Die ursprüngliche Fassade war scheinbar sehr oft mit unterschiedlichen Holzschutzlacken überlackiert worden und sah daher überhaupt nicht mehr schön aus - sehr Orange und fleckig. Wir hätten das natürliche Holz sehr schön gefunden - vermutlich Fichte. Weil uns vor den Kosten graute, die ganzen Anstriche abschleifen zu lassen, haben wir von einem Sandstrahlbetrieb ein Probestück sandstrahlen lassen, um zu sehen, ob das eine Option ist. Das Holz war aber leider zu weich und man hätte eine sehr gefurchte Oberfläche erhalten. Also hätte man dann doch nochmal alles von Hand glatt schleifen müssen. Das hätte also noch höhere Kosten verursacht.
Also war die einzige sinnvolle Option für uns - anschleifen und überlackieren. Wir entschieden uns für Weiß.

Unten seht Ihr dann die freigelegte Holzverkleidung mit einem frischen weißen Anstrich. Was für ein Unterschied. 

nach dem Streichen sah es so im Wintergarten aus

Unten seht Ihr den Wintergarten dann auch mit lackierter Tür und Mobiliar. Die Farbe, die der Maler für die Wände und die Tür genommen hat, ist übrigens Osmo Landhausfarbe. An der Decke hatte die mir zu viel Glanz, deswegen haben wir dort nochmal in einem Seidenmatt Lack überstreichen lassen. Übrigens haben wir unterhalb der Fenster und an der Wand rechts neben der Tür die Sprelacart-Platten belassen und auch diese einfach weiß lackieren lassen. 

Was später noch gemacht werden muss, ist Ordnung in das Schalter-Kabel-Gewirr rechts der Eingangstür bringen und an eben diese Wand ein Schuhregal bauen. (Deswegen haben wir hier auch auf das Freilegen der Holzfront verzichtet.) Da wir keinen Windfang haben, sammeln sich vorne an der Tür alle Schuhe und das sieht immer unordentlich aus. Kennt Ihr 'ne? Ob dann alle brav ihre Schuhe ins Regal stellen, wenn es eins gibt, bleibt abzuwarten. ;-)

Langsam wird es wohnlicher im Wintergarten

Obwohl es so schon viel besser war, fanden wir die Bodenfliesen entsetzlich. Sie sind nicht nur optisch unschön, sondern auch ungemütlich und fürchterlich unpraktisch. Der Wintergarten ist eben der Eingangsbereich und dadurch zwangsläufig immer die "Dreckschleuse" zwischen Garten und Haus. Ständig war ich nur am Fegen, Saugen und Wischen. Vor allem an matschigen Tagen


Also haben wir vor zwei Wochen, den ganzen Wintergarten wieder ausgeräumt und Fliesen besorgt. 500kg Fliesen in unserem alten Mercedes Kombi zu transportieren, war gar nicht so ohne. Das ins Haus schleppen auch nicht. ;-)

Während wir uns in Paris vergnügten, war unser Haus- und Hofhandwerker fleissig und hat den alten Fliesenboden rausgerissen und neu gefliest. Das Ergebnis haben wir auch noch nicht gesehen. Wir fahren erst am Wochenende wieder zum Lauxhaus.

Hier aber ein kleiner Vorgeschmack:


Die neuen Fliesen im Wintergarten werden im halben Verband gefliest.

Wir haben uns für eine mittelgraue Feinsteinzeug-Fliese entschieden. Dieselbe Fliese habe ich schonmal für einen Kunden als Badfliese verwendet und finde sie zeitlos schön, sehr robust und pflegeleicht.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie gespannt ich bin, wie das Ganze aussieht. Morgen fahren wir hin.

Ich werde nächste Woche berichten.

Alles Liebe,
Eure Imke



Dienstag, 1. November 2016

9 aus dem Oktober 2016

Wow - schon November. Dieses Jahr rauscht mal wieder nur so an mir vorbei. Geht Euch das auch so?

Um ein bisschen mehr Regelmäßigkeit in diesen Blog zu bringen, werde ich Euch ab jetzt zum Monatsanfang 9 Fotos aus dem Vormonat zeigen. Meine "9 aus ...".

Der Oktober ist einer meiner Lieblingsmonate, denn er ist nicht nur mein Geburtsmonat sondern auch ein sehr farbenfroher Geselle. Allerdings ließ er dieses Jahr in Berlin wettermässig etwas zu wünschen übrig. Wir hatten leider sehr viele bedeckte graue Tage.
Trotzdem haben wir viele schöne Herbsterlebnisse gesammelt: Pilze suchen beim Lauxhaus, ein Geburtstagsbrunch mit meinen Freundinnen, Spaziergänge durch den herbstlichen Prenzlauer Berg, Besuch von Familie und Freunden, eine abendliche Berlintour zum Festival of Lights, gemütliche Abende bei Kerzenlicht zu Hause und eine langersehnte Paris-Reise ohne die Kinder.
Ausserdem haben mein Mann und ich die Serie "The Americans" für uns entdeckt, die wir jetzt allabendlichen "suchten".


Der November verspricht ereignisreich zu werden. Mein Mann, meine Grosse und meine Mama feiern Geburtstag. Ich fahre zur Blogst (Bloggerkonferenz) nach Hamburg, habe einige schöne Einladungen zu Events in Berlin und wie für Euch alle stehen Advents- und Weihnachtsvorbereitungen auf dem Plan.

Ich wünsche Euch einen schönen November.
Alles Liebe

Imke


Montag, 31. Oktober 2016

Haustausch - eine ganz neue Erfahrung des Reisens

Alle, die hier regelmässig lesen oder mir auf Instagram oder Facebook folgen, wissen, dass wir im Sommer eine fast 3monatige USA Reise gemacht haben. Unsere grosse Reise konnten wir nur machen, weil wir die Unterkünfte fast komplett über Haustäusche organisiert haben.

Als ich mit dieser Art des Reisens durch Freunde das erste Mal konfrontiert wurde, habe ich gleich gedacht, "Was für eine großartige Sache! Warum auch sollte man seine eigenen vier Wände leerstehen lassen und sich ein teures Ferienhaus oder Hotel buchen, wenn man einfach mit Familien vom gewünschten Urlaubsziel tauschen kann?".
Mein zweiter Gedanke war aber gleich "Ich könnte das nicht. Fremde in meinem Bett schlafen lassen? Oh Graus!"

Je länger ich darüber nachdachte, desto eher konnte ich es mir aber vorstellen. In Hotels weiß man auch nicht, wer vorher im selben Bett geschlafen hat. Bettwäsche und sogar die Kissen und Decken kann man waschen, Matratzen mit Schutzbezügen beziehen.
Wertsachen kann man wegschliessen. Und schliesslich - und das war eigentlich der Gedanke, der mich am meisten beruhigt hat - sitzt man im selben Boot mit den Tauschpartnern. Denn die lassen uns ja derweil in ihren Betten schlafen.

Also meldete ich uns bei Homeexchange an. Hier seht Ihr unser Profil. Dieser Service kostet eine Jahresgebühr von 130 EUR. Das hat den Vorteil, dass man wirklich nur aktive Angebote findet und es keine Fake-Accounts gibt.
Es gibt noch viele andere Plattformen dieser Art, z.B. behomm, lovehomeswap u.a.
Wir haben uns für Homeexchange.com entschieden, weil unsere Freunde auch dort registriert sind und gute Erfahrungen gemacht haben.
Drei der Bleiben bei unserer langen Reise haben wir tatsächlich über Homeexchange gefunden und 2 über bereits bestehende private Kontakte getauscht.

Dabei haben wir in Berlin natürlich einen ungeheuren Standortvorteil. Berlin ist weltweit gerade sehr angesagt als Reiseziel und die Wohnkosten sind - im Gegensatz zu den Kosten in anderen Metropolen der Welt - unglaublich günstig. Die Wohnung, die wir hier haben, könnten wir uns in New York oder San Francisco nur mit dem entsprechenden lokalen Gehalt leisten.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass auch andere Orte in Deutschland interessant für internationale Touristen sein können.
Ich kann Euch sagen, wir haben es nicht bereut, diese Art des Reisens zu wählen. Der unglaubliche Vorteil ist, dass kein Geld fließt und man einfach nur Haus gegen Haus tauscht.
Wer hat  bei seinem New York Trip schon eine 5 Zimmer-Wohnung auf der Upper West Side, nur einen kurzen Spaziergang vom Central Park entfernt?
Wer schonmal ein Hotelzimmer in New York gemietet hat, weiß wovon ich spreche.



Wer wohnt bei seinem San Francisco Besuch schon in einem echten "Viktorian" mit 3 Ebenen, grossem Deck und Garten?



Wer hat bei seinem Nordkalifornien-Urlaub schon eine Porch Swing, 2 Autos, ein grosses Haus und einen Gemüsegarten nur 15 Min von der San Francisco Bay entfernt?



... oder bei seinem Los Angeles Trip ein 6-Zimmer Haus im hippen Stadtteil Silverlake mit Pool, Terrasse und netten Nachbarn inklusive.

via Homeexchange


Und bitte wer kann es sich leisten ein 350qm Haus mit Auto, 25m Pool, unzähligen Schlafmöglichkeiten, 6 Bädern direkt am Meer auf den Bahamas zu mieten?
Ich flippe jetzt noch aus, wenn ich mir die Bilder von diesem Traumhaus anschaue...


Also überwindet Euch - öffnet Euer Heim. Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen.

Alles Liebe,
Eure Imke

Dienstag, 6. September 2016

Zurück im Alltag und ein Rezept

Wir sind also wieder in Berlin und seit gestern geht alles seinen gewohnten alltäglichen Gang. Die Schule hat wieder begonnen und mein Mann und ich wuseln wieder in unseren jeweiligen Arbeitszimmern herum und "grooven" uns wieder in den Arbeitsalltag ein.
Die Zeitumstellung hat uns allen diesmal ganz schön zu schaffen gemacht. Die Kinder haben immer noch Probleme, abends einzuschlafen. Aber ich denke, durch das notwendige frühe Aufstehen wird sich auch das automatisch wieder einpendeln.
In der letzten Ferienwoche haben wir noch für 2 Nächte im Lauxhaus vorbeigeschaut. 
Ich konnte meinen ersten selbstgezüchteten Hokkaido-Kürbis ernten und ein paar Erdbeeren gab es auch noch. Es war schön wieder da zu sein. Nach all den tollen Dingen, die wir gesehen und erlebt haben, fühlte es sich trotzdem gut an, wieder in unserem eigenen kleinen Paradies zu sein.
Ansonsten mussten wir dem Wildwuchs an den Kragen. Wir hatten zwar während unserer Abwesenheit ein nettes Ehepaar aus der Gegend mit der Gartenpflege betraut und auch unsere Freunde, die das Lauxhaus während unserer Abwesenheit genutzt haben, haben im Garten gewerkelt - aber einige Ecken waren doch ganz schön gewuchert und gesprossen und da haben wir Einhalt geboten.
Ab morgen kommt der Sommer ja nochmal zurück und wir freuen uns auf noch einige warme Tage im Garten.
Hier bekommt Ihr nun noch ein köstliches Rezept für ein Risotto, dass ich vorgestern gemacht habe. Ich habe es aus zwei Rezepten zusammengewürfelt und es hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Tomate-Zucchini-Kürbis-Risotto
Zubereitungszeit: 45-60 MinutenRezept für 4-6 Personen
Zutaten:
  • 1,5 EL Butter
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 500g Arborio Reis
  • 125ml Weisswein
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 375 g Hokkaido-Kürbis in 3cm Würfel geschnitten
  • 1 mittelgrosse Zucchini, gestiftelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Kirschtomaten, in kleine Stücke geschnitten
  • einige Blätter frischen Salbei
  • 5 Zweige Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • Parmesankäse, gerieben (ca. 1 Tasse zum Untermischen und zum Garnieren nach Geschmack)

Zubereitung:


  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kürbisstücke darauf verteilen. Mit Öl und etwas Salz und Pfeffer würzen - 20-30 Min auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze backen bis er weich und etwas gebräunt ist
  3. Die Brühe erhitzen und bei mittlere Hitze fortköcheln lassen
  4. Die Butter in einer grossen Kasserolle mit schwerem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen und die Zwiebeln darin glasig werden lassen
  5. Den Reis hinzufügen und einige Minuten unter Rühren in der Butter wenden
  6. Den Reis mit dem Weisswein ablöschen und ein paar Minuten unter Rühren einkochen lassen
  7. Die Brühe hinzufügen - jeweils 1 Kelle und erst wenn diese verkocht ist, die nächste Kelle hinzufügen - ständig rühren, damit sich nichts am Topfboden absetzen kann
  8. Parallel dazu in einer Pfanne das Olivenöl erwärmen, den Knoblauch darin andünsten und - wenn er sein Aroma entfaltet - die Tomaten, die Zucchinistifte und den Thymian hinzugeben und garen (nicht zu lange - die Zucchini sollte noch ein wenig Biss haben)
  9. Wenn nur noch ca. 1 Kelle Brühe übrig ist, den Kürbis, das Tomaten-Zucchini-Gemisch und den Salbei und die restliche Brühr zum Reis hinzufügen. Vorsicht rühren, bis auch die restliche Brühe absorbiert wurde. 
  10. 1 Tasse gerieben Parmesan unterheben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das fertige Risotto mit dem restlichen gerieben Parmesan bedecken
Fertig! - Guten Appetit.

Alles Liebe, Imke


Samstag, 27. August 2016

Meine Freitagslieblinge am 26.8.2016

Auf die Schnelle meine Freitagslieblinge - hier auf den Bahamas ist noch Freitag. Wir haben halb gepackt und werden jetzt nochmal zum Abschlussdinner an den Strand fahren. Die Bahamas sind derzeit ein wenig sturmgeplagt. Die Sorge, dass der Sturm zu einem Hurricane werden könnte, war aber zum Glück unberechtigt. Wir hoffen also, dass unserem Abflug morgen nichts im Wege steht. 

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern war definitiv unser Ausflug zu den schwimmenden Schweinen. Es war so toll zu beobachten, wie begeistert die Kinder mit diesen riesigen Tieren im Wasser gespielt haben. Eine kuriose Sache und definitiv ein Highlight unserer Bahamas-Reise.


Mein Lieblingsmoment nur für mich war mitten im Meer auf einer Sandbank zu stehen, wo uns unser Bootsführer Levi abgesetzt hat. Rundherum nur türkisfarbenes Meer und um die Füsse das lauwarme Wasser. Atemberaubend.


Mein Lieblingsrezept für heisse Tage ist Eistee. Den hab ich hier jeden Tag getrunken. Ich habe einfach morgens eine grosse Menge schwarzen Tee zum Frühstück gekocht und später den abgekühltem Tee mit Eis und Limettensaft getrunken. Herrlich erfrischend.


Die Inspiration der Woche kam von der großartigen Vera Birkenbihl. Seht Euch bitte diesen Film an.

Ein Lieblingsbuch gibt's diesmal nicht, weil ich noch immer an dem New York Roman von letzter Woche lese.

Habt ein schönes Wochenende.

Alles Liebe,
Imke

Montag, 22. August 2016

Meine Top 10 für New York im Sommer


Schön, dass Ihr da seid. Nun geht's nach einem kurzen Einblick in unseren Bahamas-Alltag in meinem letzten Post thematisch wieder zurück nach New York. Hier kommt meine Top Ten
Wenn ich nur einige wenige Tage hätte in New York, würde ich unbedingt Folgendes machen, um die Essenz der Stadt zu erfassen. Alle diese Unternehmungen lassen sich auch super mit Kindern machen. Für kleine Kinder auf jeden Fall einen Buggy mitnehmen.

1. Am Columbus Circle ins Time Warner Center zu Whole Foods (Untergeschoss) gehen, für ein Picknick einkaufen und dann quer gegenüber in den Central Park gehen und auf einer der großen Wiesen picknicken. (Achtung, in den USA darf man in öffentlichen Parks keinen Alkohol konsumieren.)

2. Auf die Spitze des Rockefeller Centers "Top of the Rock". Von da hat man einen grandiosen 360 Grad Blick über ganz Manhattan. Und man kann das Empire State Building sehen, was man logischerweise nicht kann, wenn man sich entscheidet, vom Empire State Building den Big Apple zu betrachten. 
Am besten vorher online hier ein Ticket buchen, um langes Anstehen zu umgehen. Toll ist es natürlich zum Sonnenuntergang zu gehen, aber auch am hellichten Tag ist es atemberaubend schön. Danach noch ein wenig durch die 5th Avenue schlendern.


3. Zum Times Square gehen und sich dort einfach nur ein Stündchen hinsetzen und sich das bunte Treiben dort ansehen. 



4. Sich mit einem Coffee-to-go in den Bryant Park setzen und einfach mal die Atmosphäre da geniessen. Wenn man danach noch Zeit hat, mal in die New York Public Library gehen. Das Gebäude ist der Hammer.



5. Die High Line entlanglaufen. Diese stillgelegte Zugtrasse geht von Hell's Kitchen bis zum Meatpacking District und ist als öffentlicher Park umgestaltet worden. Immer wieder gibt es etwas neues Interessantes zu sehen, sei es die herrliche Bepflanzung, Kunstobjekte oder die tolle Architektur der Gebäude, an denen man vorbeiläuft. An heissen Tagen eine kleine Wasserflasche mitnehmen! Es gibt ab und an Water Fountains, an denen man die Flaschen wieder auffüllen kann. Ich würde im Norden anfangen und dann runterlaufen bis zum Meatpacking District.



Von da aus kann man gut:

6. Den Meatpacking District erkunden. Alles rund um die 14th Street is ziemlich hip. Wer es auch beim Essen fancy mag, geht danach essen im The Standard Grill (reservieren!), wer lieber etwas rustikaler unterwegs ist (wie wir), könnte es mit einem Burger im Brass Monkey versuchen (es gibt auch eine coole Dachterrasse mit Blick auf den Hudson River) oder auf ein Bier in den The Standard Biergarten gehen.



7. Greenwich Village erkunden. Wenn man nicht viel Zeit hat, sind die Bleecker Street (Magnolia Bakery) und die Hudson Street ein Muss. Über dieses Stadtviertel könnte ich auch einen ganzen Blogpost schreiben. Hier findet Ihr eine gute Übersicht.

8. Sich das Flatiron Building (175 5th Avenue) ansehen und sich gegenüber im Eately Market ein (höllisch teures aber sauleckeres) Eis holen.


9. Mit der (kostenlosen) Fähre vom Battery Park an der Südspitze Manhattans bis nach Staten Island fahren. Von dort hat man einen Hammerblick auf Manhattan und fährt direkt an der Freiheitstatue vorbei. Wir haben auf Staten Island am Anleger noch einen Drink genommen und sind dann wieder mit der übernächsten Fähre zurückgefahren. Staten Island selbst fanden wir etwas nichtssagend.


10. Die East River Fähre nach Dumbo/ Brooklyn Bridge Park nehmen und durch den Park zum Pier 6 laufen und dort am frühen Abend bei Fornino eine Pizza essen und den Sonnenuntergang mit Blick auf Manhattan geniessen, wie hier beschrieben.





Nicht mit in dieser Liste enthalten sind Museen - da muss jeder selbst wissen, was ihn am meisten interessiert. Meine Top Picks hier wären das MoMa, das Metropolitan Museum of Art, das 9/11 Memorial Museum und The Whitney.

Mit dieser Liste wünsche ich Euch einen schönen Montag und eine gute Woche.

Alles Liebe,
Imke

Samstag, 20. August 2016

Meine Freitagslieblinge am 19. August 2016

Hier bin ich schon wieder. Die Bahamas schenken mir soviel Ruhe und Muße, dass ich tatsächlich zum Bloggen komme. So habe ich mich entschieden, auch endlich mal bei den Freitagslieblingen von Anna mitzumachen. Auf ihrem Blog findet Ihr wöchentlich ihre Freitagslieblinge und Links zu anderen Blogs, die sich anschliessen. 

Hier kommen sie nun also meine 5 Freitags-Lieblinge.

Mein Lieblingsbuch der Woche ist der Schinken, den ich gerade lese: "Im Rausch der Freiheit" von Edward Rutherfurd. Ich kann das Buch nur empfehlen. Rutherfurd erzählt die Schicksale von vier Familien – einer holländischen, deutschen, britischen und einer italienischen –, in denen sich die ganze Geschichte New Yorks widerspiegelt: von den Anfängen im 17. Jahrhundert, als in »Neu- Amsterdam« Pelz und Branntwein gehandelt wurde, über die Freiheitsbestrebungen und den Bürgerkrieg bis zu den großen Finanzcrashs des 20. Jahrhunderts. Auf dem Kindle ist der Wälzer auch gut als Lektüre für Langzeitreisende geeignet.



Mein Lieblingsessen diese Woche war definitiv unsere erste Mahlzeit hier auf Exuma: Conch Fritters. Das sind frittierte Bällchen aus Seeschneckenfleisch. Sie schmeckten nicht nur köstlich sondern wurden uns in einer Cabana am Strand serviert. Die kleine Hotelanlage, in der sich das Restaurant befand, heisst passenderweise "Paradise Bay".



Mein Lieblingsmoment mit den Kindern war bei unserem ersten Strandspaziergang hier auf Exuma. Die Kinder - die sonst gern und viel streiten - waren so beeindruckt von der Schönheit dieses Strandes, dass sie sich an die Hand nahmen und stumm am Meer entlang liefen. Luzie sagte mir später: "Mami, ich MUSS später mal am Meer wohnen. Das ist mir heute ganz klar geworden."



Mein Lieblingsmoment nur für mich fand statt in einer Hängematte auf Stocking Island unserer Nachbarinsel. Wir hatten uns von einer kleinen Fähre dorthin schippern lassen, um den frischen Conch Salat dort zu probieren und die Stachelrochen zu besuchen, die dort am Strand rumhängen. Während die Kinder sich im Wasser tummelten, hab ich mich in eine Hängematte unter Pinien gelegt und dem bunten Strandtreiben zugesehen. Der Mann hat's festgehalten.



Die Inspiration der Woche kam aus der amerikanischen Zeitschrift "Real Simple", die ich absolut liebe. 
Ich hatte sie immer im Abo als wir noch in den USA gelebt haben. Ich empfehle Euch absolut, den Newsletter zu abonnieren. Es gibt immer grossartige Tipps, Ideen und Produktempfehlungen.

Die Inspiration war folgendes: "Bullet Journaling" - eine neue Art des Kalender-Führens bzw. To-Do-Listen Schreibens. Vielleicht kennt Ihr es auch alle längst und ich habe es jetzt erst mitbekommen? Hier findet ihr jedenfalls den Artikel. Im Artikel ist auch ein Link zu einem Youtube-Video, in dem alles nochmal genau erklärt wird. 

Unten seht Ihr ein Beispiel, gefunden auf Instagram. Bei Insta findet man unter dem Hashtag #bulletjournal wahre Kunstwerke.
Ich werde diese Technik definitiv ausprobieren! 


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Das war es von mir. Vor uns liegt noch eine Woche Bahamas und dann die Rückreise nach Berlin mit einem kurzen Abschieds-Zwischenstopp in New York.

Habt es schön,
alles Liebe

Imke

Donnerstag, 18. August 2016

Lauxhaus on the road - Ein Tag in Brooklyn

Hier kommt ein neuer Bericht von unserer Zeit in New York. Ich hänge massiv hinterher. Ich bin vor lauter reisen gar nicht zum Bloggen gekommen. Mittlerweile waren wir schon in Kalifornien und haben eine Nationalpark Tour in Utah, Nevada und Arizona gemacht. Derzeit sind wir auf den Bahamas. 

Hier eine Empfehlung für einen Tag in Brooklyn und zwar einen Samstag, denn dann ist Flohmarkt. 

Wir starteten diesen Tag von der Upper East Side aus und fuhren mit der Metro zum Grand Central Terminal. Diesen historischen Bahnhof muss man einfach einmal gesehen haben. Man kennt ihn aus so vielen Filmen und es ist schon ein großartiges Gebäude. Auf dem Mezzanine befindet sich übrigens ein Apple Store und im Untergeschoss findet man eine Institution in New York "The Oyster Bar". Nach Austern war uns aber noch nicht zumute.


Vom Grand Central liefen wir Richtung Osten an den East River und nahmen dort auf Höhe der E. 35th Street die East River Ferry Richtung Brooklyn/ Dumbo. Bei der Fähre handelt es sich um einen Katamaran, der so rasend schnell fährt, dass man denkt, man fliegt gleich über Bord wenn man sich nicht gut festhält.




Der Ausblick auf Manhattan von der Fähre war grandios und der Fahrtwind bescherte uns eine willkommene Abkühlung von der Hitze in der Stadt.



Die Williamsburg Bridge und die Brooklyn Bridge


In Dumbo auf der Brooklyn Seite des East River gingen wir von Bord und liessen uns dann per Uber (Eine Variante zum Taxi, das man per App bestellt und zahlt. Sehr praktisch!) zum Fort Green Flea in der Lafayette Street bringen.


Fort Green Flea on Lafayatte Avenue




Da wir nur begrenzten Raum im Koffer hatten, gab's nur ein paar Armbändchen für die Mädels und ein köstliches Eis am Stil.


Typische Strassenzeile in Brooklyn. Ich liebe diese Treppen.


Lunch gab's in dem netten kleinen Bistro Dino in der Dekalb Avenue. Sehr lecker und total nett eingerichtet.

Wir schlenderten dann noch ein wenig durch die Nachbarstrassen, bevor wir uns zum Brooklyn Bridge Park aufmachten, wo wir mit einem alten Freund, der momentan in New York lebt, zum Dinner verabredet waren.  


Wir trafen uns bei Fornino am Pier 6. Mit einem grandiosen Blick auf die Südspitze Manhattans, genossen wir eine leckere Pizza und den Sonnenuntergang und schlenderten danach ganz beseelt durch den Park zurück zur Metrostation an der Brooklyn Bridge.