Freitag, 13. November 2015

Ein Blick in meine Küche


Heute möchte ich Euch mal einen kleinen Blick in unsere Berliner Küche gewähren. Einfach so ohne viele Worte. 


Ich liebe besonders an ihr, dass sie durch 3 große Dachfenster so hell ist.


Dieses Wochenende geht's für mich nach Köln zur Bloggerkonferenz "Blogst15". Ich freu mich schon wie verrückt. Das ist immer wie ein Klassentreffen - nur besser! 



Habt ein schönes Wochenende.

Alles Liebe
Imke


Dienstag, 10. November 2015

Mütter & Töchter





Am letzten Wochenende hatte meine Mutter Geburtstag. Diesen Anlass habe ich genutzt, um mit Kind & Kegel in meine Heimatstadt Oldenburg (in Oldenburg) zu reisen. Ich liebe diese Stadt. Sie hat Herz, wunderschöne Architektur, viel Grün und sie ist natürlich voller Erinnerungen für mich an meine Kindheit und Jugend. 
Das Haus oben zum Beispiel, das nicht weit von meinem Elternhaus steht, hat für mich immer schon eine mysteriöse Ausstrahlung gehabt. 
Wie oft habe ich mich schon gefragt, was wohl mit dem Architekten und dem Bauherren los gewesen ist, dass sie diese ungewöhnliche Fassade entworfen haben. Jedes Fenster anders. Ein wilder mutiger Mix, der als Gesamtbild aber umwerfend ist.
Lange war ich mir sicher, dass es dort spuken muss. Aber dies nur am Rande.



Natürlich gab es auch Geschenke für meine Mutter. Ich habe ihr zum einen das Buch "Mütter & Töchter. Wie wir wohnen und was uns verbindet" (erschienen im Callwey Verlag) geschenkt. Dieses Buch, das war mir gleich klar, ist genau das richtige Geschenk für meine Mutter, denn wir beide pflegen nicht nur eine innige Mutter-Tochter-Beziehung sondern teilen auch die Liebe zu schönen Interiors.



Das Buch portraitiert 10 Mutter-Tochter-Paare und ihre Wohnungen. Die Frauen berichten in gemeinsamen Mutter-Tochter-Interviews über ihre Beziehung, über Muttersein und sie gewähren einen Einblick in ihre Zuhause. Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie ähnlich oder auch wie verschieden die Frauen leben.



„Unser erstes Zuhause ist die Mutter. Ist sie doch die erste schützende Hülle, die uns umgibt, unser ureigenes, atmendes Haus. Von ihr lernen wir bald nach der Geburt, wie es sich anfühlt, ein Zuhause zu haben. Sie sorgt für Leben, Überleben und Wärme – und für Kultur. Sie richtet das Haus ein, bestimmt die Atmosphäre.“ So Stefanie von Wietersheim, Autorin des Buches 



Stellvertretend erscheinen hier zehn Mütter und zehn Töchter, die eine gewisse kulturelle und konfessionelle Vielfalt widerspiegeln sollen: 


zum Beispiel die italienische Mamma Rosetta, Mutter der Schauspielerin Désirée Nosbusch; die in einer moslemischen Familie in Istanbul lebende südamerikanische Mutter Maria Eliyesil, deren Tochter Melissa Gräfin von Faber-Castell in Deutschland ähnliche Integrationsprozesse macht wie ihre Mutter 30 Jahre zuvor; die beiden Pariserinnen Florine und Henriette Asch, die aus einem jüdischen Straßburger Bankhaus stammen; Festspiel-Intendantin Nike Wagner und Tochter Louise, Tänzerin und Choreographin, die über ihre berühmten Vorfahrinnen aus dem Wagner-Clan nachdenken; die kreative Berliner start-up Unternehmerin Josephine Gaede und ihre Mutter Bettina, die gemeinsam ein Internetbusiness aufbauen... und noch 5 andere interessante Paare.



Entstanden sind sehr persönliche Porträts, die Lebensgeschichten lassen tief ins Innere der Personen blicken. Bei dieser Produktion ist Stefanie von Wietersheim begleitet worden von der Fotografin Claudia von Boch. Ihr ist es gelungen, die Räume der Mütter und Töchter in ausdrucksstarken Bildern festzuhalten, uns das Gesagte und Aufgeschriebene vor Augen zu führen. 

Meine Mutter war jedenfalls begeistert über dieses perfekte Mutter-Tochter-Geschenk und freut sich nun auf kuschelige Abende damit in dieser Strickjacke, die sie auch noch von mir bekam.

Alles Liebe aus Lauxhausen
Imke

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung durch den Callwey Verlag.