Dienstag, 6. September 2016

Zurück im Alltag und ein Rezept

Wir sind also wieder in Berlin und seit gestern geht alles seinen gewohnten alltäglichen Gang. Die Schule hat wieder begonnen und mein Mann und ich wuseln wieder in unseren jeweiligen Arbeitszimmern herum und "grooven" uns wieder in den Arbeitsalltag ein.
Die Zeitumstellung hat uns allen diesmal ganz schön zu schaffen gemacht. Die Kinder haben immer noch Probleme, abends einzuschlafen. Aber ich denke, durch das notwendige frühe Aufstehen wird sich auch das automatisch wieder einpendeln.
In der letzten Ferienwoche haben wir noch für 2 Nächte im Lauxhaus vorbeigeschaut. 
Ich konnte meinen ersten selbstgezüchteten Hokkaido-Kürbis ernten und ein paar Erdbeeren gab es auch noch. Es war schön wieder da zu sein. Nach all den schönen Dingen, die wir gesehen und erlebt haben, war es auch wieder schön da zu sein.
Ansonsten mussten wir dem Wildwuchs an den Kragen. Wir hatten zwar während unserer Abwesenheit ein nettes Ehepaar aus der Gegend mit der Gartenpflege betraut und auch unsere Freunde, die das Lauxhaus während unserer Abwesenheit genutzt haben, haben im Garten gewerkelt - aber einige Ecken waren doch ganz schön gewuchert und gesprossen und da haben wir Einhalt geboten.
Ab morgen kommt der Sommer ja nochmal zurück und wir freuen uns auf noch einige warme Tage im Garten.
Hier bekommt Ihr nun noch ein köstliches Rezept für ein Risotto, dass ich vorgestern gemacht habe. Ich habe es aus zwei Rezepten zusammengewürfelt und es hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Tomate-Zucchini-Kürbis-Risotto
Zubereitungszeit: 45-60 MinutenRezept für 4-6 Personen
Zutaten:
  • 1,5 EL Butter
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 500g Arborio Reis
  • 125ml Weisswein
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 375 g Hokkaido-Kürbis in 3cm Würfel geschnitten
  • 1 mittelgrosse Zucchini, gestiftelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Kirschtomaten, in kleine Stücke geschnitten
  • einige Blätter frischen Salbei
  • 5 Zweige Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • Parmesankäse, gerieben (ca. 1 Tasse zum Untermischen und zum Garnieren nach Geschmack)

Zubereitung:


  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kürbisstücke darauf verteilen. Mit Öl und etwas Salz und Pfeffer würzen - 20-30 Min auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze backen bis er weich und etwas gebräunt ist
  3. Die Brühe erhitzen und bei mittlere Hitze fortköcheln lassen
  4. Die Butter in einer grossen Kasserolle mit schwerem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen und die Zwiebeln darin glasig werden lassen
  5. Den Reis hinzufügen und einige Minuten unter Rühren in der Butter wenden
  6. Den Reis mit dem Weisswein ablöschen und ein paar Minuten unter Rühren einkochen lassen
  7. Die Brühe hinzufügen - jeweils 1 Kelle und erst wenn diese verkocht ist, die nächste Kelle hinzufügen - ständig rühren, damit sich nichts am Topfboden absetzen kann
  8. Parallel dazu in einer Pfanne das Olivenöl erwärmen, den Knoblauch darin andünsten und - wenn er sein Aroma entfaltet - die Tomaten, die Zucchinistifte und den Thymian hinzugeben und garen (nicht zu lange - die Zucchini sollte noch ein wenig Biss haben)
  9. Wenn nur noch ca. 1 Kelle Brühe übrig ist, den Kürbis, das Tomaten-Zucchini-Gemisch und den Salbei und die restliche Brühr zum Reis hinzufügen. Vorsicht rühren, bis auch die restliche Brühe absorbiert wurde. 
  10. 1 Tasse gerieben Parmesan unterheben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das fertige Risotto mit dem restlichen gerieben Parmesan bedecken
Fertig! - Guten Appetit.

Alles Liebe, Imke


Samstag, 27. August 2016

Meine Freitagslieblinge am 26.8.2016

Auf die Schnelle meine Freitagslieblinge - hier auf den Bahamas ist noch Freitag. Wir haben halb gepackt und werden jetzt nochmal zum Abschlussdinner an den Strand fahren. Die Bahamas sind derzeit ein wenig sturmgeplagt. Die Sorge, dass der Sturm zu einem Hurricane werden könnte, war aber zum Glück unberechtigt. Wir hoffen also, dass unserem Abflug morgen nichts im Wege steht. 

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern war definitiv unser Ausflug zu den schwimmenden Schweinen. Es war so toll zu beobachten, wie begeistert die Kinder mit diesen riesigen Tieren im Wasser gespielt haben. Eine kuriose Sache und definitiv ein Highlight unserer Bahamas-Reise.


Mein Lieblingsmoment nur für mich war mitten im Meer auf einer Sandbank zu stehen, wo uns unser Bootsführer Levi abgesetzt hat. Rundherum nur türkisfarbenes Meer und um die Füsse das lauwarme Wasser. Atemberaubend.


Mein Lieblingsrezept für heisse Tage ist Eistee. Den hab ich hier jeden Tag getrunken. Ich habe einfach morgens eine grosse Menge schwarzen Tee zum Frühstück gekocht und später den abgekühltem Tee mit Eis und Limettensaft getrunken. Herrlich erfrischend.


Die Inspiration der Woche kam von der großartigen Vera Birkenbihl. Seht Euch bitte diesen Film an.

Ein Lieblingsbuch gibt's diesmal nicht, weil ich noch immer an dem New York Roman von letzter Woche lese.

Habt ein schönes Wochenende.

Alles Liebe,
Imke

Montag, 22. August 2016

Meine Top 10 für New York im Sommer


Schön, dass Ihr da seid. Nun geht's nach einem kurzen Einblick in unseren Bahamas-Alltag in meinem letzten Post thematisch wieder zurück nach New York. Hier kommt meine Top Ten
Wenn ich nur einige wenige Tage hätte in New York, würde ich unbedingt Folgendes machen, um die Essenz der Stadt zu erfassen. Alle diese Unternehmungen lassen sich auch super mit Kindern machen. Für kleine Kinder auf jeden Fall einen Buggy mitnehmen.

1. Am Columbus Circle ins Time Warner Center zu Whole Foods (Untergeschoss) gehen, für ein Picknick einkaufen und dann quer gegenüber in den Central Park gehen und auf einer der großen Wiesen picknicken. (Achtung, in den USA darf man in öffentlichen Parks keinen Alkohol konsumieren.)

2. Auf die Spitze des Rockefeller Centers "Top of the Rock". Von da hat man einen grandiosen 360 Grad Blick über ganz Manhattan. Und man kann das Empire State Building sehen, was man logischerweise nicht kann, wenn man sich entscheidet, vom Empire State Building den Big Apple zu betrachten. 
Am besten vorher online hier ein Ticket buchen, um langes Anstehen zu umgehen. Toll ist es natürlich zum Sonnenuntergang zu gehen, aber auch am hellichten Tag ist es atemberaubend schön. Danach noch ein wenig durch die 5th Avenue schlendern.


3. Zum Times Square gehen und sich dort einfach nur ein Stündchen hinsetzen und sich das bunte Treiben dort ansehen. 


4. Sich mit einem Coffee-to-go in den Bryant Park setzen und einfach mal die Atmosphäre da geniessen. Wenn man danach noch Zeit hat, mal in die New York Public Library gehen. Das Gebäude ist der Hammer.


5. Die High Line entlanglaufen. Diese stillgelegte Zugtrasse geht von Hell's Kitchen bis zum Meatpacking District und ist als öffentlicher Park umgestaltet worden. Immer wieder gibt es etwas neues Interessantes zu sehen, sei es die herrliche Bepflanzung, Kunstobjekte oder die tolle Architektur der Gebäude, an denen man vorbeiläuft. An heissen Tagen eine kleine Wasserflasche mitnehmen! Es gibt ab und an Water Fountains, an denen man die Flaschen wieder auffüllen kann. Ich würde im Norden anfangen und dann runterlaufen bis zum Meatpacking District.


Von da aus kann man gut:

6. Den Meatpacking District erkunden. Alles rund um die 14th Street is ziemlich hip. Wer es auch beim Essen fancy mag, geht danach essen im The Standard Grill (reservieren!), wer lieber etwas rustikaler unterwegs ist (wie wir), könnte es mit einem Burger im Brass Monkey versuchen (es gibt auch eine coole Dachterrasse mit Blick auf den Hudson River) oder auf ein Bier in den The Standard Biergarten gehen.


7. Greenwich Village erkunden. Wenn man nicht viel Zeit hat, sind die Bleecker Street (Magnolia Bakery) und die Hudson Street ein Muss. Über dieses Stadtviertel könnte ich auch einen ganzen Blogpost schreiben. Hier findet Ihr eine gute Übersicht.

8. Sich das Flatiron Building (175 5th Avenue) ansehen und sich gegenüber im Eately Market ein (höllisch teures aber sauleckeres) Eis holen.


9. Mit der (kostenlosen) Fähre vom Battery Park an der Südspitze Manhattans bis nach Staten Island fahren. Von dort hat man einen Hammerblick auf Manhattan und fährt direkt an der Freiheitstatue vorbei. Wir haben auf Staten Island direkt am Anleger noch einen Drink genommen und sind dann wieder mit der übernächsten Fähre zurückgefahren. Staten Island selbst fanden wir etwas nichtssagend.


10. Die East River Fähre nach Dumbo/ Brooklyn Bridge Park nehmen und durch den Park zum Pier 6 laufen und dort am frühen Abend bei Fornino eine Pizza essen und den Sonnenuntergang mit Blick auf Manhattan geniessen, wie hier beschrieben.





Nicht mit in dieser Liste enthalten sind Museen - da muss jeder selbst wissen, was ihn am meisten interessiert. Meine Top Picks hier wären das MoMa, das Metropolitan Museum of Art, das 9/11 Memorial Museum und The Whitney.

Mit dieser Liste wünsche ich Euch einen schönen Montag und eine gute Woche.

Alles Liebe,
Imke

Samstag, 20. August 2016

Meine Freitagslieblinge am 19. August 2016

Hier bin ich schon wieder. Die Bahamas schenken mir soviel Ruhe und Muße, dass ich tatsächlich zum Bloggen komme. So habe ich mich entschieden, auch endlich mal bei den Freitagslieblingen von Anna mitzumachen. Auf ihrem Blog findet Ihr wöchentlich ihre Freitagslieblinge und Links zu anderen Blogs, die sich anschliessen. 

Hier kommen sie nun also meine 5 Freitags-Lieblinge.

Mein Lieblingsbuch der Woche ist der Schinken, den ich gerade lese: "Im Rausch der Freiheit" von Edward Rutherfurd. Ich kann das Buch nur empfehlen. Rutherfurd erzählt die Schicksale von vier Familien – einer holländischen, deutschen, britischen und einer italienischen –, in denen sich die ganze Geschichte New Yorks widerspiegelt: von den Anfängen im 17. Jahrhundert, als in »Neu- Amsterdam« Pelz und Branntwein gehandelt wurde, über die Freiheitsbestrebungen und den Bürgerkrieg bis zu den großen Finanzcrashs des 20. Jahrhunderts. Auf dem Kindle ist der Wälzer auch gut als Lektüre für Langzeitreisende geeignet.



Mein Lieblingsessen diese Woche war definitiv unsere erste Mahlzeit hier auf Exuma: Conch Fritters. Das sind frittierte Bällchen aus Seeschneckenfleisch. Sie schmeckten nicht nur köstlich sondern wurden uns in einer Cabana am Strand serviert. Die kleine Hotelanlage, in der sich das Restaurant befand, heisst passenderweise "Paradise Bay".



Mein Lieblingsmoment mit den Kindern war bei unserem ersten Strandspaziergang hier auf Exuma. Die Kinder - die sonst gern und viel streiten - waren so beeindruckt von der Schönheit dieses Strandes, dass sie sich an die Hand nahmen und stumm am Meer entlang liefen. Luzie sagte mir später: "Mami, ich MUSS später mal am Meer wohnen. Das ist mir heute ganz klar geworden."



Mein Lieblingsmoment nur für mich fand statt in einer Hängematte auf Stocking Island unserer Nachbarinsel. Wir hatten uns von einer kleinen Fähre dorthin schippern lassen, um den frischen Conch Salat dort zu probieren und die Stachelrochen zu besuchen, die dort am Strand rumhängen. Während die Kinder sich im Wasser tummelten, hab ich mich in eine Hängematte unter Pinien gelegt und dem bunten Strandtreiben zugesehen. Der Mann hat's festgehalten.



Die Inspiration der Woche kam aus der amerikanischen Zeitschrift "Real Simple", die ich absolut liebe. 
Ich hatte sie immer im Abo als wir noch in den USA gelebt haben. Ich empfehle Euch absolut, den Newsletter zu abonnieren. Es gibt immer grossartige Tipps, Ideen und Produktempfehlungen.

Die Inspiration war folgendes: "Bullet Journaling" - eine neue Art des Kalender-Führens bzw. To-Do-Listen Schreibens. Vielleicht kennt Ihr es auch alle längst und ich habe es jetzt erst mitbekommen? Hier findet ihr jedenfalls den Artikel. Im Artikel ist auch ein Link zu einem Youtube-Video, in dem alles nochmal genau erklärt wird. 

Unten seht Ihr ein Beispiel, gefunden auf Instagram. Bei Insta findet man unter dem Hashtag #bulletjournal wahre Kunstwerke.
Ich werde diese Technik definitiv ausprobieren! 


pic via lj_gray


Das war es von mir. Vor uns liegt noch eine Woche Bahamas und dann die Rückreise nach Berlin mit einem kurzen Abschieds-Zwischenstopp in New York.

Habt es schön,
alles Liebe

Imke

Donnerstag, 18. August 2016

Lauxhaus on the road - Ein Tag in Brooklyn

Hier kommt ein neuer Bericht von unserer Zeit in New York. Ich hänge massiv hinterher. Ich bin vor lauter reisen gar nicht zum Bloggen gekommen. Mittlerweile waren wir schon in Kalifornien und haben eine Nationalpark Tour in Utah, Nevada und Arizona gemacht. Derzeit sind wir auf den Bahamas. 

Hier eine Empfehlung für einen Tag in Brooklyn und zwar einen Samstag, denn dann ist Flohmarkt. 

Wir starteten diesen Tag von der Upper East Side aus und fuhren mit der Metro zum Grand Central Terminal. Diesen historischen Bahnhof muss man einfach einmal gesehen haben. Man kennt ihn aus so vielen Filmen und es ist schon ein großartiges Gebäude. Auf dem Mezzanine befindet sich übrigens ein Apple Store und im Untergeschoss findet man eine Institution in New York "The Oyster Bar". Nach Austern war uns aber noch nicht zumute.


Vom Grand Central liefen wir Richtung Osten an den East River und nahmen dort auf Höhe der E. 35th Street die East River Ferry Richtung Brooklyn/ Dumbo. Bei der Fähre handelt es sich um einen Katamaran, der so rasend schnell fährt, dass man denkt, man fliegt gleich über Bord wenn man sich nicht gut festhält.




Der Ausblick auf Manhattan von der Fähre war grandios und der Fahrtwind bescherte uns eine willkommene Abkühlung von der Hitze in der Stadt.



Die Williamsburg Bridge und die Brooklyn Bridge


In Dumbo auf der Brooklyn Seite des East River gingen wir von Bord und liessen uns dann per Uber (Eine Variante zum Taxi, das man per App bestellt und zahlt. Sehr praktisch!) zum Fort Green Flea in der Lafayette Street bringen.


Fort Green Flea on Lafayatte Avenue




Da wir nur begrenzten Raum im Koffer hatten, gab's nur ein paar Armbändchen für die Mädels und ein köstliches Eis am Stil.


Typische Strassenzeile in Brooklyn. Ich liebe diese Treppen.


Lunch gab's in dem netten kleinen Bistro Dino in der Dekalb Avenue. Sehr lecker und total nett eingerichtet.

Wir schlenderten dann noch ein wenig durch die Nachbarstrassen, bevor wir uns zum Brooklyn Bridge Park aufmachten, wo wir mit einem alten Freund, der momentan in New York lebt, zum Dinner verabredet waren.  


Wir trafen uns bei Fornino am Pier 6. Mit einem grandiosen Blick auf die Südspitze Manhattans, genossen wir eine leckere Pizza und den Sonnenuntergang und schlenderten danach ganz beseelt durch den Park zurück zur Metrostation an der Brooklyn Bridge.