Donnerstag, 1. Dezember 2016

9 aus dem November

So schnell ist er auch schon wieder vorbei der November und es ist sooo viel passiert. Hier kommen meine 9 Lieblingsfotos von Instagram und ein paar Gedanken zum vergangenen Monat.

Der November begann für uns alle mit einem Paukenschlag - dem US-Präsidentschaftswahlsieg des schlechtfrisiertesten Despoten der Welt.  Ein Albtraum. Mehr will ich dazu hier nicht schreiben. Außer vielleicht, dass ich mit wachsamem Auge verfolge, was jetzt in den USA und auch hier in Europa passiert. Ich hoffe, das tut Ihr auch!

Und es starb der musikalische Held meiner Kindheit, Leonard Cohen. Ich - ein Kind der 70er - bin mit seiner Musik aufgewachsen. Eins meiner Lieblingslieder ist Suzanne. Was für eine Stimme. Wie merkwürdig, dass er - genau wie David Bowie - auch so kurz vor seinem Tod nach langer Pause ein neues Album veröffentlichte. 2016 ist echt ein merkwürdiges Jahr.

Ausserdem war ich auf der Blogst in Hamburg. Die Blogst ist eine jährliche Blogger-Konferenz und immer ein absolutes Highlight. Das liegt zum grössten Teil an den wunderbaren Menschen, die dort zusammenkommen. An dieser Stelle ein Hoch auf Clara und Ricarda, die Organisatorinnen und alle meine "Mädels". Ihr wisst wer ihr seid. Isch liebö Euch!
Hier gibt es Fotos.
Natürlich habe ich auch einiges mitgenommen von diesem Wochenende. Habe neue Anstösse bekommen zum Thema Zeitmanagement, Redaktionsplanung, habe etwas über den Superhelden in uns allen erfahren und obwohl ich eine "heavy userin" bin, noch neue Instagram Funktionen gelernt und noch vieles mehr.  Und am Rande gab es tolle Aktionen und eine prallvoll gefüllte Goodie-Bag. 
Danke daher auch an die Sponsoren:

Ansonsten war der November voller Termine: eine Runde Zahnarzt für alle, viele Geburtstage (unter anderem Mama, Mann und grosse Tochter), Kundentermine, Adventsvorbereitungen und viel Familiengedöns. Stichworte hier sind 'Krebs ist scheisse', Magen-Darm-Grippe und Pubertät auch... 


Hier nun also meine Lieblingsbilder, die für sich sprechen. Ins Lauxhaus haben wir es leider nur ein Wochenende geschafft. Aber das war sehr gemütlich.

Ich wünsche Euch einen schönen Dezember mit wenig Stress und vielen wertvollen Momenten.

Alles Liebe,
Imke


Donnerstag, 10. November 2016

LauxHaus Renovierung - Wintergarten Makeover, die Zweite

Na? Seid Ihr schon gespannt? Ich hatte Euch ja im letzten Post berichtet, dass wir die Fliesen im Wintergarten ausgetauscht haben. Wollt Ihr das Ergebnis sehen? Tadaa:


Ich bin sehr zufrieden. Der Wintergarten ist jetzt soviel wohnlicher, moderner und gemütlicher. Ich bin sehr froh, dass wir uns nicht mit dem alten Boden abgefunden haben.


Jetzt bleibt noch die Wand hinten im unteren Bild. Dort wo die Kissen liegen, soll noch ein Schuhregal angebaut werden. Für die Wand darüber habe ich die Muuto Dots gekauft, die noch angeschraubt werden müssen. Dann suche ich noch eine tolle Wanduhr für die Wand.





Ansonsten war herrliches Herbstwetter am Wochenende - wenn es nicht gerade geregnet hat. ;-) Der Fluss bietet uns egal bei welchem Wetter eine wunderschöne Kulisse.




Leider bin ich seit fast 2 Wochen ziemlich angekränkelt und hoffe, dass ich bis zum Wochenende fit bin, denn da fahre ich zur Blogst nach Hamburg. Jippieh!

Liebe Grüsse,
Imke



Donnerstag, 3. November 2016

LauxHaus Renovierung - Wintergarten Makeover

Die Renovierung unseres Bungalow geht weiter: 

Durch die ganze Reiserei diesen Sommer, ist die Renovierung vom LauxHaus etwas langsamer vorangegangen. Aber jetzt im Herbst, bringen wir das zu Ende, was wir im Frühjahr diesen Jahres begonnen haben.

Eigentlich hatten wir ja erwogen einen ganz neuen Wintergarten anzubauen. Aber nachdem wir einige Angebote eingeholt hatten, haben wir von dieser Idee Abschied genommen. Es ist leider unfassbar teuer einen Wintergarten in der Grösse (ca. 20qm) neu zu bauen. Wir fanden das unverhältnismässig für diesen kleinen Bungalow und haben stattdessen entschieden, dem was da ist ein Makeover zu verpassen.

Wenn Ihr nochmal daran erinnert wollt, wie es hier mal ausgesehen hat, könnt Ihr hier nochmal nachschauen und hier kommen ein paar Bilder von unterschiedlichen Stadien:

Bungalow im August 2014

So wie oben sah es im August 2014 aus, direkt  nachdem wir das Haus gekauft hatten. Noch mit dem Originalmobiliar der Voreigentümer. Nice! Wir haben dann versucht, erstmal das Beste draus zu machen und einen Großteil der Möbel gegen ein paar moderne ausgetauscht. 

Der Wintergarten im April 2015

Das ging erstmal ganz gut. War aber keine endgültige Lösung. 
Im März diesen Jahres habe ich dann einfach mal an einer Seite die hässliche Sprelacart-Verkleidung abgeschraubt, um zu sehen, was darunter ist. Zum Vorschein kam die Original-Außenwand des Bungalows, eine solide Holzlattung. Ta-daa!

Wir entschieden, dass wir diese auf jeden Fall weitestgehend freilegen wollten, so wie wir es auch an der Aussenfassade vorhatten. Da dort, wo der Wintergarten jetzt steht, ursprünglich mal eine Terrasse war, war die Wand in dem Foto unten mal die vordere Aussenfassade des Bungalows. Das erklärt auch die Jalousien, die vor den Fenstern und der Tür angebracht waren. Diese waren nicht nur überflüssig, sondern auch ziemlich hässlich. Also weg damit.

Im März 2016 rücken wir den Sprelacart Platten zu Leibe

Die ursprüngliche Fassade war scheinbar sehr oft mit unterschiedlichen Holzschutzlacken überlackiert worden und sah daher überhaupt nicht mehr schön aus - sehr Orange und fleckig. Wir hätten das natürliche Holz sehr schön gefunden - vermutlich Fichte. Weil uns vor den Kosten graute, die ganzen Anstriche abschleifen zu lassen, haben wir von einem Sandstrahlbetrieb ein Probestück sandstrahlen lassen, um zu sehen, ob das eine Option ist. Das Holz war aber leider zu weich und man hätte eine sehr gefurchte Oberfläche erhalten. Also hätte man dann doch nochmal alles von Hand glatt schleifen müssen. Das hätte also noch höhere Kosten verursacht.
Also war die einzige sinnvolle Option für uns - anschleifen und überlackieren. Wir entschieden uns für Weiß.

Unten seht Ihr dann die freigelegte Holzverkleidung mit einem frischen weißen Anstrich. Was für ein Unterschied. 

nach dem Streichen sah es so im Wintergarten aus

Unten seht Ihr den Wintergarten dann auch mit lackierter Tür und Mobiliar. Die Farbe, die der Maler für die Wände und die Tür genommen hat, ist übrigens Osmo Landhausfarbe. An der Decke hatte die mir zu viel Glanz, deswegen haben wir dort nochmal in einem Seidenmatt Lack überstreichen lassen. Übrigens haben wir unterhalb der Fenster und an der Wand rechts neben der Tür die Sprelacart-Platten belassen und auch diese einfach weiß lackieren lassen. 

Was später noch gemacht werden muss, ist Ordnung in das Schalter-Kabel-Gewirr rechts der Eingangstür bringen und an eben diese Wand ein Schuhregal bauen. (Deswegen haben wir hier auch auf das Freilegen der Holzfront verzichtet.) Da wir keinen Windfang haben, sammeln sich vorne an der Tür alle Schuhe und das sieht immer unordentlich aus. Kennt Ihr 'ne? Ob dann alle brav ihre Schuhe ins Regal stellen, wenn es eins gibt, bleibt abzuwarten. ;-)

Langsam wird es wohnlicher im Wintergarten

Obwohl es so schon viel besser war, fanden wir die Bodenfliesen entsetzlich. Sie sind nicht nur optisch unschön, sondern auch ungemütlich und fürchterlich unpraktisch. Der Wintergarten ist eben der Eingangsbereich und dadurch zwangsläufig immer die "Dreckschleuse" zwischen Garten und Haus. Ständig war ich nur am Fegen, Saugen und Wischen. Vor allem an matschigen Tagen


Also haben wir vor zwei Wochen, den ganzen Wintergarten wieder ausgeräumt und Fliesen besorgt. 500kg Fliesen in unserem alten Mercedes Kombi zu transportieren, war gar nicht so ohne. Das ins Haus schleppen auch nicht. ;-)

Während wir uns in Paris vergnügten, war unser Haus- und Hofhandwerker fleissig und hat den alten Fliesenboden rausgerissen und neu gefliest. Das Ergebnis haben wir auch noch nicht gesehen. Wir fahren erst am Wochenende wieder zum Lauxhaus.

Hier aber ein kleiner Vorgeschmack:


Die neuen Fliesen im Wintergarten werden im halben Verband gefliest.

Wir haben uns für eine mittelgraue Feinsteinzeug-Fliese entschieden. Dieselbe Fliese habe ich schonmal für einen Kunden als Badfliese verwendet und finde sie zeitlos schön, sehr robust und pflegeleicht.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie gespannt ich bin, wie das Ganze aussieht. Morgen fahren wir hin.

Ich werde nächste Woche berichten.

Alles Liebe,
Eure Imke



Dienstag, 1. November 2016

9 aus dem Oktober 2016

Wow - schon November. Dieses Jahr rauscht mal wieder nur so an mir vorbei. Geht Euch das auch so?

Um ein bisschen mehr Regelmäßigkeit in diesen Blog zu bringen, werde ich Euch ab jetzt zum Monatsanfang 9 Fotos aus dem Vormonat zeigen. Meine "9 aus ...".

Der Oktober ist einer meiner Lieblingsmonate, denn er ist nicht nur mein Geburtsmonat sondern auch ein sehr farbenfroher Geselle. Allerdings ließ er dieses Jahr in Berlin wettermässig etwas zu wünschen übrig. Wir hatten leider sehr viele bedeckte graue Tage.
Trotzdem haben wir viele schöne Herbsterlebnisse gesammelt: Pilze suchen beim Lauxhaus, ein Geburtstagsbrunch mit meinen Freundinnen, Spaziergänge durch den herbstlichen Prenzlauer Berg, Besuch von Familie und Freunden, eine abendliche Berlintour zum Festival of Lights, gemütliche Abende bei Kerzenlicht zu Hause und eine langersehnte Paris-Reise ohne die Kinder.
Ausserdem haben mein Mann und ich die Serie "The Americans" für uns entdeckt, die wir jetzt allabendlichen "suchten".


Der November verspricht ereignisreich zu werden. Mein Mann, meine Grosse und meine Mama feiern Geburtstag. Ich fahre zur Blogst (Bloggerkonferenz) nach Hamburg, habe einige schöne Einladungen zu Events in Berlin und wie für Euch alle stehen Advents- und Weihnachtsvorbereitungen auf dem Plan.

Ich wünsche Euch einen schönen November.
Alles Liebe

Imke


Montag, 31. Oktober 2016

Haustausch - eine ganz neue Erfahrung des Reisens

Alle, die hier regelmässig lesen oder mir auf Instagram oder Facebook folgen, wissen, dass wir im Sommer eine fast 3monatige USA Reise gemacht haben. Unsere grosse Reise konnten wir nur machen, weil wir die Unterkünfte fast komplett über Haustäusche organisiert haben.

Als ich mit dieser Art des Reisens durch Freunde das erste Mal konfrontiert wurde, habe ich gleich gedacht, "Was für eine großartige Sache! Warum auch sollte man seine eigenen vier Wände leerstehen lassen und sich ein teures Ferienhaus oder Hotel buchen, wenn man einfach mit Familien vom gewünschten Urlaubsziel tauschen kann?".
Mein zweiter Gedanke war aber gleich "Ich könnte das nicht. Fremde in meinem Bett schlafen lassen? Oh Graus!"

Je länger ich darüber nachdachte, desto eher konnte ich es mir aber vorstellen. In Hotels weiß man auch nicht, wer vorher im selben Bett geschlafen hat. Bettwäsche und sogar die Kissen und Decken kann man waschen, Matratzen mit Schutzbezügen beziehen.
Wertsachen kann man wegschliessen. Und schliesslich - und das war eigentlich der Gedanke, der mich am meisten beruhigt hat - sitzt man im selben Boot mit den Tauschpartnern. Denn die lassen uns ja derweil in ihren Betten schlafen.

Also meldete ich uns bei Homeexchange an. Hier seht Ihr unser Profil. Dieser Service kostet eine Jahresgebühr von 130 EUR. Das hat den Vorteil, dass man wirklich nur aktive Angebote findet und es keine Fake-Accounts gibt.
Es gibt noch viele andere Plattformen dieser Art, z.B. behomm, lovehomeswap u.a.
Wir haben uns für Homeexchange.com entschieden, weil unsere Freunde auch dort registriert sind und gute Erfahrungen gemacht haben.
Drei der Bleiben bei unserer langen Reise haben wir tatsächlich über Homeexchange gefunden und 2 über bereits bestehende private Kontakte getauscht.

Dabei haben wir in Berlin natürlich einen ungeheuren Standortvorteil. Berlin ist weltweit gerade sehr angesagt als Reiseziel und die Wohnkosten sind - im Gegensatz zu den Kosten in anderen Metropolen der Welt - unglaublich günstig. Die Wohnung, die wir hier haben, könnten wir uns in New York oder San Francisco nur mit dem entsprechenden lokalen Gehalt leisten.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass auch andere Orte in Deutschland interessant für internationale Touristen sein können.
Ich kann Euch sagen, wir haben es nicht bereut, diese Art des Reisens zu wählen. Der unglaubliche Vorteil ist, dass kein Geld fließt und man einfach nur Haus gegen Haus tauscht.
Wer hat  bei seinem New York Trip schon eine 5 Zimmer-Wohnung auf der Upper West Side, nur einen kurzen Spaziergang vom Central Park entfernt?
Wer schonmal ein Hotelzimmer in New York gemietet hat, weiß wovon ich spreche.



Wer wohnt bei seinem San Francisco Besuch schon in einem echten "Viktorian" mit 3 Ebenen, grossem Deck und Garten?



Wer hat bei seinem Nordkalifornien-Urlaub schon eine Porch Swing, 2 Autos, ein grosses Haus und einen Gemüsegarten nur 15 Min von der San Francisco Bay entfernt?



... oder bei seinem Los Angeles Trip ein 6-Zimmer Haus im hippen Stadtteil Silverlake mit Pool, Terrasse und netten Nachbarn inklusive.

via Homeexchange


Und bitte wer kann es sich leisten ein 350qm Haus mit Auto, 25m Pool, unzähligen Schlafmöglichkeiten, 6 Bädern direkt am Meer auf den Bahamas zu mieten?
Ich flippe jetzt noch aus, wenn ich mir die Bilder von diesem Traumhaus anschaue...


Also überwindet Euch - öffnet Euer Heim. Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen.

Alles Liebe,
Eure Imke