Freitag, 10. März 2017

Frozen - ein Wochenende auf dem Eis

Dieses Jahr kamen wir zum ersten Mal in den Genuss, dass der Fluss an dem unser Wochenendhäuschen liegt, komplett zugefroren war. Wir hatten schon wochenlang die Temperaturen beobachtet und waren uns - nachdem es 3 Wochen lang stramm gefroren hatte - sicher, dass das Eis jetzt endlich dick genug sein würde, um es zu betreten.

Für unsere Töchter, die bis dahin nur auf künstlichen Eisbahnen Schlittschuh gefahren sind, war das ein ganz besonderes Erlebnis.



Besonders toll war es, weil wir auf dieser riesigen Eisfläche komplett alleine waren. Kein Mensch war auf dem Eis außer uns und ein paar Freunden, die zu Besuch kamen. 
Wir waren zunächst etwas ängstlich aufgrund dieser Tatsache, aber nachdem wir die Dicke des Eises überprüft hatten, gab es für uns kein Halten mehr.


Mia erschöpft nach vielen, vielen Runden auf dem Eis.



Dieses Wochenende wird für uns sicher immer eine besondere Erinnerung bleiben. Ward Ihr in diesem Jahr auch Schlittschuhlaufen? 

Alles Liebe,
Imke

Mittwoch, 1. März 2017

9 aus dem Februar

Der Februar startete für uns auf Teneriffa. Es tat so gut, mitten im kalten, grauen, deutschen Winter ein bisschen Wärme und Sonne zu tanken und vor allem - am Meer zu sein. 

Zurück in Deutschland erwartete uns ein zugefrorener Fluss am Lauxhaus. Was für ein Spass! Wir verbrachten ein ganzes Wochenende schlittschuhfahrend. 

Wie immer im Februar fand in Berlin die Berlinale statt. Ich habe es leider nur in einen Film geschafft, den ich wärmstens empfehlen kann: Viceroy's House




Eines meiner Laux-Interiors-Projekte begann nach Monaten der Planung - zunächst stand der Abriss einiger Wände an. Dieses schöne Projekt wird mich noch einige Monate beschäftigen.

Am Ende des Monats hiess es dann Abschied nehmen von meiner großen Tochter Luzie, die für 3,5 Monate die Highschool in unserer alten Heimat Kalifornien besuchen wird. Wir vermissen sie sehr und sind auch ein bisschen neidisch auf sie.

Ich freu mich auf den März und hoffentlich etwas mildere Temperaturen.

Alles Liebe,
Imke

Mittwoch, 1. Februar 2017

9 aus dem Januar

Das war mein Januar 2017. Er startete mit dem 10. Geburtstag unserer Mia. Dann besuchte ich meinen Vater in München und mit ihm zum ersten Mal das tolle Lenbachhhaus - ein Museum für zeitgenössische Kunst.

Im Lauxhaus verbrachten wir auch ein paar Tage und in Berlin hatten wir Besuch von meiner Mutter, meinem Stiefvater und meiner Schwester. Zusammen waren wir im Bode Museum in der wunderschönen Ausstellung "Canova und der Tanz". Antonio Canova ist meiner Lieblingsbildhauer.


Am Ende des Monats ging es dann mit der Schwiegerfamilie nach Teneriffa, wo wir die goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern zelebrierten. Ein besonderes Highlight war ein Segeltörn und die Begegnung mit einer großen Gruppe Grindwale.

Alles Liebe,
Imke



Samstag, 7. Januar 2017

9 aus dem Dezember

Jetzt ist die erste Woche des neuen Jahres schon vorüber und ich wollte Euch noch schnell meine 9 aus dem Dezember 2016 zeigen.

Der Dezember war ein anstrengender Monat, zu all dem üblichen Vorweihnachtsgedöns kamen auch noch viele Geschehnisse, die mich und sicher uns alle emotional sehr bewegt und angestrengt haben. Auf der Welt, in Berlin und ganz nah bei mir geschahen Dinge, die mich verunsicherten, mir Angst mach(t)en und mich traurig mach(t)en. Ich bin ein Mensch, der gerne alles unter Kontrolle hat und mir fällt es manchmal sehr schwer, mit Dingen, die ich nicht kontrollieren kann, umzugehen.

Nun haben sich die Wogen - zumindest die in meinem Inneren - wieder geglättet. Ich schaue voller Optimismus in ein neues Jahr und freue mich auf die Dinge, die es für mich bereithält. Im Moment tue ich das zwar mit einem dicken Hals und einer Schniefnase, aber auch das wird vergehen.



Im Dezember waren wir nur ein Wochenende im Lauxhaus. Das trostlose Wetter und viele vorweihnachtliche Einladungen haben uns davon abgehalten, häufiger zu fahren. Wir haben die Nachbar-Esel Matt und Pat besucht und uns Misteln und Tannengrün zum Schmücken unserer Berliner Wohnung mitgebracht.

Nachdem ich im Dezember alle Laux Interiors Pflichten, alle Einkäufe und Geschenkbesorgungen erledigt und das Haus geschmückt hatte, reiste die auswärtige Schwiegerfamilie an und wir verbrachten die 3 Feiertage gemeinsam reihum bei den Berliner Verwandten. Am Heiligabend waren alle bei uns und wir haben - wie schon seit Jahren - Raclette gegessen. Der erste Weihnachtstag wurde noch durch einen Besuch des Roncalli Weihnachtszirkus versüsst.

"Zwischen den Tagen" fuhren wir dann in unsere Heimatstadt Oldenburg, um dort ein paar Tage mit meiner Familie zu verbringen und Freunde zu treffen. Unser Oldenburg ist wirklich eine total schöne Stadt. Unser obligatorischer Stadtbummel in der Oldenburger Fussgängerzone mit Einkehr bei Hema wurde noch interessanter durch den neu eröffneten Sostrene Grene Laden. Auch dem tollen Shop & Café Heimathaven und der Galerie meiner Mutter statteten wir einen Besuch ab.
Ein traditionelles Aalessen mit Räucheraal, Schwarzbrot und Ammerländer Löffeltrunk durfte nicht fehlen. Ich liebe solche Traditionen. Ich glaube, dass es für jede Familie wichtig ist, solche immer wiederkehrenden Traditionen zu erschaffen und kultivieren. Unsere Kinder lieben es und freuen sich drauf.

Silvester haben wir mit ein paar Freunden bei uns in Berlin gefeiert. Es gab aus der Heimat mitgebrachten Grünkohl und Pinkel und um Mitternacht hatten wir von unserer kleinen Dachterrasse einen herrlichen Blick auf das Feuerwerk.

Ich wünsche allen, die hier mitlesen ein glückliches, sicheres und gesundes neues Jahr mit einer gehörigen Portion Optimismus, Glück und Humor angereichert. Danke für Euer Interesse an meinem kleinen Blog hier. Ich hoffe, Ihr schaut auch in Zukunft ab und an hier vorbei.

Alles Liebe,

Eure Imke




Dienstag, 20. Dezember 2016

Dagegen anlieben!

Berlinlove



Heute gilt mehr denn je: Love is the answer! 


Als ich gestern nach dem Gute-Nacht-Geschichte-Vorlesen aus Mias Zimmer kam, hörte ich mein Handy klingeln und unser Festnetz und das Handy meines Mannes. Mein Mann nahm gerade den Anruf meiner besorgten Mutter entgegen, die sich erkundigte, ob wir alle sicher zu Hause seien. Mein erstes Gefühl war Panik. Mein Mann fasste kurz für mich zusammen, was passiert war. LKW raste über den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche - 6km von uns entfernt - im Herzen Berlins. Meiner Stadt...
Mir wurde speiübel vor Angst.
Wir schalteten den Fernseher an und sahen erste Bilder. Hörten erste Zahlen - 9 Tote, 50 Verletzte.
Als ich mein Handy zur Hand nahm, hatte ich unzählige Nachrichten. Anfragen per SMS, WhatsApp, Facebook und Instagram, ob es uns allen gut ginge.
Familie, Freunde, Bekannte, virtuelle Bekanntschaften,
 Kunden und sogar unsere Haustauschpartner aus den USA erkundigten sich nach uns. Das war ein sehr schönes Gefühl in diesem schrecklichen Moment. Es hat gemacht, dass ich mich trotz des schrecklichen Geschehens sicher und wohl gefühlt habe. Aufgefangen in einem Netz aus Freundschaft, Aufmerksamkeit und Liebe.

Heute Morgen bin ich nach einer unruhigen Nacht aufgewacht und hätte am liebsten meine Töchter hier zu Hause behalten und sie nicht in diese Welt hinausgeschickt. Aber wie ich heute auch schon auf Instagram schrieb:
Wir müssen weitermachen, unser Tagwerk weiter begehen und unsere Feste feiern. Wir dürfen uns unser freies Leben nicht von solchen intoleranten, kleingeistigen, feigen und brutalen Vollidioten einschränken lassen.
Ich drücke meine Familie heute ganz besonders fest und bin in Gedanken bei denen, die ihre Lieben leider nicht mehr in den Arm nehmen können oder mit lebensgefährlichen Verletzungen und Schmerzen kämpfen. 


Der Hass darf nicht gewinnen - ich liebe dagegen an!




Alles Liebe,

Imke